Das Postamt von Rabindranath Tagore

(Fotos: Elke Falat)

Er wartet darauf, das Haus wieder verlassen zu können und in die Welt zu ziehen, „um zu sehen, was da ist“.
Das Postamt wurde in viele Sprachen übersetzt und reiste um die Welt. In den 20er Jahren war das Interesse an Indien in Deutschland sehr groß. Tagores Stücke wurden übersetzt und gespielt, er selbst hielt Vorträge. Noch in der Nachkriegszeit wurde das Postamt mehrfach als Hörspiel inszeniert und als Theaterstück aufgeführt. 2014 holt die NGBK das Postamt als Ausstellung zurück nach Berlin.

Wir nahmen das zum Anlass, ein fast vergessenes Stück in Form einer audiovisuellen Nach- Weitererzählung neu zu inszenieren. Es wurde dabei großformatig und live gezeichnet, begleitet von Audioeinspielungen und der Mitarbeit des Publikums.

Dabei haben wir uns Gedanken über eine Postpostgesellschaft gemacht und gingen der Frage nach, ob sich Rassismus und Nationalismus mit Briefen überwinden lassen.

Infos zum Veranstaltungsort NGBK.