Figuren

Die Comicschule - Tipps und Tricks 1

 

Es ist gar nicht unbedingt nötig, komplizierte Figuren zeichnen zu können. Auch mit Strichfiguren kann man sehr gute Comics machen - wenn die Story gut ist.

Aber bei aller Einfachheit - die handelnden Figuren müssen sich auch unterscheiden - durch Form, Farbe,... es sei denn, Verwechslung ist erwünscht...

Nach und nach könnt ihr Figuren komplexer gestalten - am Anfang ist es aber gut, sich nicht zu komplizierte Sachen zu überlegen. Kombiniert Kreise, Quadrate, Dreiecke und Rechtecke zu kleinen Figuren. Klingt erst mal nicht so spannend, aber macht auch Spaß. Das bringt den Erzählfluss voran und du verlierst nicht den Überblick über die Geschichte oder bist nach 3 Bildern frustriert.

Wenn die Figuren zu simpel sind, nehmt ein zweites Element für den Körper dazu. Das erhöht die Beweglichkeit und die Figuren haben mehr Möglichkeiten - kompliziertere Sachen sind so besser darzustellen.
Wenn ihr etwas Übung habt, könnt ihr euch an komplexere Figuren machen - es lassen sich natürlich nicht alle differenzierten Gefühle mit Strichfiguren ausdrücken. Aber das hat Zeit! Genauso wichtig wie technische Perfektion ist die Fähigkeit, den Überblick zu behalten und Storys erzählen zu können.

Auch Frisuren, Bärte und Kopfbedeckungen machen Figuren klarer unterscheidbar, ist ja klar. Hier ein schöner Film zum Thema "Jeder sieht anders aus"...

Kleidung hilft, Figuren voneinander abzugrenzen. 

Gegenstände können Hinweise auf Beruf, Geschlecht, soziale Herkunft oder Handlungsabsicht geben. Unseren Comic "Ich sehe was, was du nicht siehst"  zum Thema 'Zuschreibungen und Attribute' könnt ihr bei uns für 5,- Euro + Porto per Mail bestellen.

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